Seit 1980 entwickle ich Programme und habe dieses Hobby bis Heute beibehalten.
Da ich selbst blind bin, verfügen meine Programme nicht über optischen Schnickschnack.
Deshalb sind die Programme besonders gut für sehgeschädigte und blinde PC-Nutzer geeignet.
Unter DOS habe ich rund 100 Programme entwickelt und bin seit Ende 2000 auch unter Windows dabei.
Die Programme beschäftigen sich mit Text- und Datenverarbeitung, mit Terminverwaltung
Mit Mailverkehr, Soundbearbeitung, mit Blindenkurzschrift,
mit Spielen und Konvertierungen aus einem Format ins andere Format. Es sind
daher viele kleine nützliche Helfer, die uns die Arbeit am und mit dem PC
erleichtern können. Bis auf eine Ausnahme sind alle unsere Programme kostenlos und können
direkt heruntergeladen werden.
Wen es interessiert: 1980 fing ich auf einem COMMODORE PC20 an.
Dieser PC hatte eine Festplatte von 20 MB. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das war
wahnsinnig viel, weil man seinerzeit nur DOS-Texte geschrieben hat. Ferner hatte
man einen Arbeitsspeicher von 640 KB. Heute lachen wir darüber, weil ein aktueller
Standard-PC 2 GB-Ram hat und eine Festplatte von 500 GB oder 1 Terrabyte hat.
Aber glauben Sie bitte nicht, dass die heutigen Rechner in der reinen
Textverarbeitung schneller sind, als die alten Geräte.
In meinem ersten Rechner gab es GwBASIC. Dieses war ein sogenannter Interpreter,
mit dem man keine selbständig lauffähigen Programme herstellen konnte. Hier lernte ich
als Autodidakt BASIC. Später kam dann Quickbasic hinzu und als Kröhnung unter DOS die
Programmiersprache: QBX oder "Professional Devellopement System".
Natürlich schrieb ich auch Assembler-Routinen, weil mir die vorgenannten sogenannten
Hochsprachen zu langsam waren. ASSEMBLER ist eine reine Maschinensprache.
Hierneben schrieb ich Programme in Power-Basic und Better-Basic, bis ich im Jahre 2000
bei meinem ersten Windows-Programmiersystem gelandet bin. Visual-Basic
Diesem System bin ich bis Heute treu und schreibe nun munter Windowsprogramme.
Wenn Sie ein Programm suchen, das es noch nicht gibt, sprechen Sie mich ruhig an.
Wenn es nicht um Grafiken geht überlege ich gerne, ob ich Ihnen Ihr Wunschprogramm
schreiben kann.
Ferner schrieb ich auch Programme für Taubblinde, die eine Braillezeile nutzen,
um auch diesem Personenkreis die Freude zu machen, alleine ein Denk- oder Reaktionsspiel
am PC zu spielen.
Sie sehen, das Programmieren macht mir auch heute, nach rund 30 Jahren
Programmiererfahrung immer noch Spaß und ich finde es schön, auch anderen Menschen
damit eine Freude machen zu können.
Anfang der 80er Jahre belieferte ich mehrere deutsche Firmen mit Software und leitete
so den Preisverfall der seinerzeit völlig überteuerten sprechenden PCS ein.
Es hatte mich sehr geärgert, dass große Hilfsmittelfirmen derart hohe Preise für ihre
Hilfsmittel verlangt hatten. Deshalb machte ich mich damals auf die Suche nach einer
Partnerfirma, die den PC mitSprachmodul und Scanner zusammengebaut hat.
Auch heute beliefere ich noch Hilfsmittelfirmen mit Spezialsoftware, die dann in
die jeweiligen Hilfsmittel eingebunden wird. Wenn ich hier von beliefern schreibe,
meine ich kein Beliefern im kommerziellen Sinn, denn das Programmieren war, ist und
bleibt mein Hobby. Dies hat für die Nutzer der Software den Vorteil, dass
die Programme grundsätzlich kostenlos sind. Schreibe ich im Auftrag einer Firma
ein Programm, so erbitte ich einmalig eine kleine Aufwandsentschädigung, weil für mich
das Helfen im Vordergrund steht und nicht das Geldverdienen.
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